Leihinstrumente ermöglichen Orientierung
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  Die FDP-Fraktion stattete der Bensheimer Musikschule einen Infobesuch ab.

Bensheim. Einen Informationsbesuch statteten kürzlich Mitglieder aus Vorstand und Fraktion der Bensheimer FDP der städtischen Musikschule ab. Der Leiter des Eigenbetriebs Stadtkultur Thomas Herborn und der Leiter der Musikschule Helmut Karas gaben zu Beginn einen Überblick über die Historie, das Lehrangebot, die Personalstärke, die Schülerzahl, die Finanzierung und den Veranstaltungskalender der Einrichtung.

800 Schüler aller Altersgruppen

Mit durchschnittlich 800 Schülern, vom Vorschüler bis zum Senior, würden alle Altersgruppen abgedeckt. Bei einigen Jüngeren reiche die Ausbildung bis zur Hochschulreife für ein Musikstudium, was in den Augen von FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzendem Holger Steinert sehr erfreulich sei.

Die Warteliste sei überschaubar, Probeunterricht und anfängliche Zurverfügungstellung von Leihinstrumenten ermöglichten eine unverbindliche Orientierung der Interessenten. Der Schwerpunkt der Unterrichtszeiten habe sich in den letzten Jahren aufgrund zunehmender Ganztagesschulangebote, Berufstätigkeit der Eltern und weiterer gesellschaftlicher Veränderungen auf die Zeit zwischen 14 und 19 Uhr verschoben.

Obwohl die Bensheimer Musikschule 40 Jahre existiere und immer in der Innenstadt angesiedelt gewesen sei, sei der Bekanntheitsgrad noch steigerungsfähig, meint die FDP. Bei rund 50 Veranstaltungen zu unterschiedlichen Anlässen, wie beispielsweise beim Weihnachtskonzert oder Jugend musiziert, tritt die Musikschule in Erscheinung, verfügt allerdings nur über ein überschaubares Werbebudget. Auf den relativ hohen städtischen Zuschuss angesprochen, wiesen Eigenbetriebs- und Musikschulleitung darauf hin, dass die Kursgebühren mit 37 Euro monatlich für den Gruppenunterricht und 60 bis 70 Euro pro Monat für den Einzelunterricht bewusst niedrig gehalten würden, um möglichst vielen Schülern den Unterricht zu ermöglichen. Nur etwas mehr als die Hälfte der Kosten würden über die Gebühreneinnahmen abgedeckt, die Schule sei deshalb auf Landes-, besonders aber städtische Mittel angewiesen. red

© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 02.04.2019

 
 
 
 
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